Noch 484 Stunden bis der Flieger endlich abhebt

Inzwischen habe ich den Marco Polo Reiseführer gelesen, vergeblich versucht Vokabeln zu lernen und wie wild durchs Netz gesurft.
Erstmals finde ich Geschichte spannend. Antikes gibt es in Chalkidiki wenig zu sehen, da der Landstrich unter dem vielen hin und her zwischen Griechen, Türken, Mönchen und nicht zuletzt dem 2. Weltkrieg ziemlich gelitten hat. Die Gründung der meisten Siedlungen ist daher nichtmal 100 Jahre her. Man hat schon damit begonnen, einige antiken Stätten frei zu legen, doch diese zu besichtigen wird wohl erst in einigen Jahren wirklich interessant werden, wenn’s mehr zu sehen gibt.
Ganz gleich welche Quelle man zur Region befragt, überall findet man Beschreibungen von wunderschön, traumhaft bis hin zu den hochtragensten Superlativen. Das weckt entsprechend große Erwartungen.

Die Liste der Dinge, die ich gerne tun möchte ist lang:
Im Sand nahe der Beachbar liegen und mich von der Mischung aus Wellen und smover Housemusik begeistern lassen, mich mal wieder in den Sattelschwingen, mit dem einem „Piratenschiff“ eine Tour in entlegene Buchten mitmachen, Kirchen und Klöster besichtigen, mit einem Cabrio durchs Umland düsen, Backgammon spielen, Gyros Pita in mich hinein schaufeln bis ich platze, einen bekannten Markt besuchen, Schildkröten und mit Glück Delfine sehen und natürlich planschen bis ich Schwimmhäute habe.

Mal sehen, ob ich alles schaffen werde.

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